Kurzvita

Nach ihrem Lehramtsstudium (Musik, Geschichte; Universität Kassel) unterrichtete Carolina Weyh zwei Jahre lang an einem beruflichen und einem allgemeinbildenden Gymnasium und absolvierte schließlich den hessischen Vorbereitungsdienst am Studienseminar Kassel. Eine zweijährige Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte (Universität Osnabrück), in der sie sich besonders diversitätskritischen Themen (Rassismuskritische Musikpädagogik, Gendersensibilität und Teilhabe im Musikunterricht) widmete, vertiefte ihr Interesse an diversitätsbezogenen Fragen der Musikpädagogik. Im Frühjahr 2025 schloss sie ihr Promotionsverfahren mit dem Dissertationstitel Konstruktionen des Fremden reflektieren. Diskursanalyse der Verwendungspraktiken des Fremden in der wissenschaftlichen Musikpädagogik am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Osnabrück ab.

Ab dem Frühjahr wird sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin (PostDoc) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Projekt RECOMPOSE (Recomposing the Blackbox – Critical Education through AI-Powered Music Generation) tätig sein.

Die Forschungsinteressen von Carolina Weyh liegen besonders in den Bereichen der kulturreflexiven Musikpädagogik und musikpädagogischen Diskursforschung. Dies umfasst einerseits Fragen nach Diversität und Differenz im Musikunterricht und andererseits grundlagentheoretischen Überlegungen zum Thema Diskursanalyse. Dabei tragen Carolina Weyhs Erfahrungen als Perkussionistin, Keyboarderin und Workshopleiterin in schulischen und außerschulischen Projekten schließlich dazu bei, dass ihr die Verbindung von musikpädagogischer Forschung und schulischer Praxis ein Anliegen ist.

Mitgliedschaften
  • Arbeitskreis musikpädagogische Forschung (AmpF)
  • European Association for Music in Schools (EAS)
  • Bundesverband Musikunterricht (BMU)